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Christoff Schwartz

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Was ist AdMob?

Was ist AdMob?

Autor
Christoff Schwartz

Was ist AdMob - Header Grafik Smartphone mit Google AdMob Logo

Bei der Monetarisierung von Apps kommt man um AdMob nicht herum. Doch was genau verbirgt sich hinter dieser kryptisch anmutenden Abkürzung? AdMob ist ein Google-Unternehmen, dass sich auf Mobile Advertising, also Werbung in Apps spezialisiert hat.

Gegründet wurde das Unternehmen von Omar Hamoui im Jahr 2006, ehe Google Ende 2009 die Firma für knapp 750 Millionen Euro übernahm. (vgl. 20min.ch) Mittlerweile gehört AdMob mit mehr als 40 Milliarden Werbeeinblendungen und 200 Milliarden Anzeigenanfragen weltweit im Monat zu den größten Anbietern im M-Commerce.

AdMob ist eine Plattform, auf der Werbetreibende auf Anzeigekund:innen treffen und hier zusammengeführt werden. Auf der Plattform finden sich heute mehr als eine Millionen Applikationen und ebenso viele Werbetreibende. Dabei ist AdMob für Android, IOS, Flash Lite und Windows Phone verfügbar. Auch für mobile Websites kann auf AdMob zurückgegriffen werden.

Vorteile von AdMob

AdMob bietet seinen Kund:innen auf beiden Seiten diverse Vorteile. App-Entwickler:innen können dank der Plattform ihre Werbeflächen einem breiten Markt anbieten, Werbekund:innen treffen auf ein riesiges Angebot.

Umsatzsteigerung dank smarter Technologie

AdMob ermöglicht App-Entwickler:innen den Zugang zu den Werbetreibenden von Google Ads und Ad Exchange. Hinzu kommen mehr als 1.000.000 Werbetreibende auf der Plattform selbst. Dabei ist AdMob in mehr als 200 Ländern verfügbar. Insgesamt entsteht so ein breites Netzwerk von Werbetreibenden, denen man mit AdMob seine Werbeflächen offerieren kann.

Dank fortschrittlicher Technologien, auf der Plattform, wird es möglich die eigene App bestmöglich zu monetarisieren und den Wert der Impressionen zu maximieren.

Nutzung vieler verschiedener Anzeigenformate

Auf AdMob lassen sich viele unterschiedliche Anzeigenformate einstellen und buchen. So kann genau das Medium gewählt werden, dass zur eigenen Kampagne passt. Je nach App werden Formate wie native Anzeigen, Rewarded Ads oder Banner angeboten. Auch Video- und Interstitial-Anzeigen werden auf der Plattform gehandelt.

Umfangreiches Analyse-Management

Es ist immer ein schmaler Grat zwischen Usability und der Monetarisierung der eigenen Applikation. Dank zahlreicher Analysetools auf der Plattform können fundierte Entscheidungen auf Basis valider Zahlen getroffen werden. So lassen sich nicht nur die Umsätze der eigenen App durch Werbung steigern, gleichzeitig wird sichergestellt, dass das Nutzererlebnis nicht nachhaltig gestört wird.

Screenshot Google AdMob Dashboard

Automatisierung von Prozessen

Ebenfalls bietet die Plattform seinen Usern zahlreiche Tools zur Automatisierung von Prozessen an. Diese reichen von täglichen Routineaufgaben bis hin zu komplexeren Themen wie der Marktsicherheit, effizienter Monetarisierung sowie der Vermittlung und dem Bidding. Die vorhandenen Automationen lassen sich vergleichsweise einfach einbinden und nutzen.

Funktionsweise von AdMob

Klassischerweise würde man bei der Direktvermarktung Werbeflächen innerhalb seiner App an einen interessierten Anzeigenkunden vermieten. Darüber wird ein Vertrag geschlossen, die Werbung wird übermittelt und anschließend in die App eingebunden. Würde man dies für alle seine Werbeflächen manuell vornehmen wollen, wäre dies eine unglaublich ressourcenintensive Aufgabe.

Aus diesem Grund gibt es Plattformen wie AdMob. Alles was App-Entwickler:innen hier tun müssen, ist ihre Werbeflächen in der eigenen App zur Verfügung stellen. Dazu werden Anzeigenblöcke erstellt und in die App eingepflegt. Dabei hat man als Entwickler:in die volle Kontrolle darüber, wo genau die Anzeigen innerhalb des App-Codes platziert werden.

AdMob kümmert sich anschließend darum, dass die leistungsstärksten Anzeigen auf den jeweiligen Flächen ausgespielt werden. Dazu kommen neben dem eigenen Netzwerk auch Werbenetzwerke Dritter zum Einsatz. Das erhöht die Nachfrage noch einmal und sorgt somit für ein nachhaltig höheres Preisniveau.

Die Abrechnung läuft dabei im Hintergrund ab. Das gilt sowohl für Anzeigen aus dem eigenen Netzwerk, als auch aus denen Dritter. Dazu müssen jedoch alle Richtlinien von AdMob eingehalten werden.

Einstellungen als App-Entwickler:in vornehmen

Für viele App-Entwickler:innen ist es ein Ärgernis Anzeigen in der eigenen App zu schalten, die nicht zur eigenen Nutzergruppe passen oder gar aus ethischen, religiösen, politischen oder anderweitigen Gründen nicht angezeigt werden sollen. Dazu hat der/die Entwickler:in bei AdMob die Möglichkeit diverse Einstellungen vorzunehmen, die die Ausspielung von bestimmten Inhalten verhindern.

Dadurch, dass die Werbeflächen in Echtzeit auf Grundlage der Daten eines Nutzers/einer Nutzerin bzw. seines/ihres Endgerätes ausgespielt werden, hat man als Entwickler:in nur bedingt Einfluss darauf, was genau auf der jeweiligen Werbefläche erscheint. Durch diverse Filtermöglichkeiten kann dies jedoch im Vorfeld reguliert werden. Man kann diese Filtermöglichkeiten jedoch immer anpassen, sodass Werbeanzeigen, die einem nicht zusagen, blockiert werden können.

Doch auch als Anzeigenkund:in ist man durchaus daran interessiert, dass die eigene Werbeanzeige zum jeweiligen Content einer App passt. Schließlich will man hier seine eigene Zielgruppe antreffen und bewerben. Die zahlreichen Daten, die eine App bei der Nutzung über den User bzw. dessen Endgerät sammelt, helfen dabei passgenaue Anzeigen für die eigene Zielgruppe aus dem AdMob und den diversen anderen Werbenetzwerken zu filtern.

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Kostenmodell von AdMob

AdMob ist für all jene, die ihre Werbeflächen innerhalb einer App anbieten, kostenlos. Vielmehr verdienen diese dadurch Geld. Dazu muss zunächst ein Konto eingerichtet werden. Man erhält dann auch eine Testzahlung von Google und kann diese anschließend bestätigen.

Wenn man dann die Mindesteinnahmen für eine Auszahlung erreicht hat, werden diese bis zum 21. eines Monats gesammelt und kurz darauf ausgezahlt. Dabei variieren die Mindesteinnahmen und sind abhängig von bestimmten Grenzwerten.

Analysen in AdMob

Als App-Entwickler:in ist man sehr daran gelegen den Wert seiner Werbeflächen zu kennen. Dieser bemisst sich letztlich nach dem Angebot und der Nachfrage auf dem Markt. Jedoch spielen bei der Preisbildung eine Menge weiterer Faktoren eine wichtige Rolle. Hierzu zählen:

Impressionen
Die Impressionen zeigen an, wie oft eine einzelne Anzeige in Deiner App ausgespielt wurde. Diese Zahl gibt letztlich Aufschluss darüber, wie viele Nutzer:innen genau diese eine Werbeanzeige in einem bestimmten Zeitraum ausgespielt bekommen haben. Das ist insofern eine wichtige Zahl, als dass diese Rückschlüsse auf die Performance der App und den eingebundenen Werbeplatz zulässt.

Klicks
Ebenso misst AdMob die Anzahl der Klicks auf die einzelnen Werbeanzeigen. Man kann also genau sehen, wie viele Nutzer:innen auf welche Werbeanzeige geklickt haben. Das ist insofern interessant, als dass die unterschiedlichen Platzierungen und Werbeformen unterschiedlich viele Klicks generieren und somit auch einen unterschiedlichen Wert aufweisen.

Impression-CTR
Die Impression-Click-Through-Rate zeigt an, wie viele Impressionen im Schnitt nötig sind, ehe ein User auf eine Werbeanzeige klickt. Je niedriger dieser Wert, desto mehr kann für einen Anzeigenplatz verlangt werden.

RPM
Mit dem Wert RPM schätzt Google AdMob Deine konkreten Einnahmen. RPM steht dabei für Revenue per 1.000 Impressions. Auf Grundlage von Daten aus dem System werden Deine Einnahmen geschätzt, die Du durch die Ausspielung von 1.000 Impressionen erzielen kannst. Dieser Wert kann von den tatsächlichen Einnahmen abweichen, weshalb man an dieser Stelle Vorsicht walten lassen sollte.

App-Monetarisierung mit symplr

Vielen App-Entwickler:innen fehlt schlichtweg die Zeit sich mit der Monetarisierung der eigenen Apps auseinanderzusetzen. Insbesondere die Optimierung der Werbeflächen und deren Vermarktung kann mitunter viele Ressourcen binden. symplr bietet Dir die Möglichkeit individuell und auf Deine Bedürfnisse angepasst, Geld durch Werbung mit Deiner App zu verdienen.

Wir helfen Dir dabei, das Setup im Google AdManager für AdMob passend zu Deiner App und Deinen Zielen einzurichten. Des Weiteren stellen wir Dir das symplr cockpit zur Verfügung, mit dem Du alle aktuellen Zahlen immer griffbereit hast und diese nicht nur einmal monatlich in einem Bericht einsehen kannst.

Ebenso beraten wir Dich dabei, die bestmöglichen Werbeplätze in Deiner App zu finden, ohne dabei die Usability Deiner Nutzer:innen einzuschränken. Gleiches gilt für die Art der Werbung, die in Deiner App geschaltet wird. Mit unserer langjährigen Erfahrung finden wir schnell das perfekte Setup für Deine Anwendung und sorgen für bestmögliche Verkäufe – und das plattformübergreifend.

Letztlich sorgen wir dafür, dass aus Deiner App das Maximum herausgeholt wird und Du Dich nicht um die Monetarisierung kümmern musst. Dabei behältst Du jedoch immer die volle Kontrolle und kannst zu jeder Zeit Einfluss nehmen. Wir stellen Dir eine/n feste/n Ansprechpartner:in zur Seite.

Fazit: App-Monetarisierung leicht gemacht

Als Entwickler:in einer App steht man vor der Frage, wie kann ich mit dieser Geld verdienen? Du kannst Deine App einfach zum Kauf in den einschlägigen Stores anbieten, doch damit schrumpft auch Deine potentielle Nutzerzahl enorm. Um die App kostenlos anbieten zu können, gibt es darüber hinaus die Möglichkeit In-App-Ads zu schalten.

AdMob bietet Dir die Möglichkeit eines riesigen Marktplatzes, auf dem Werbetreibende auf Anbieter von Werbeflächen in Apps treffen. symplr kann Dir dabei helfen, Dich auf diesem Marktplatz zurecht zu finden und das Maximum aus Deinen Werbeflächen herauszuholen. Du kannst Dich derweil um die wirklich wichtigen Dinge kümmern, wie die Weiterentwicklung Deiner App.

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