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Andre Merz

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Google Ad Exchange Anmeldung

Google Ad Exchange Anmeldung

Autor
Andre Merz

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Mit DoubleClick Ad Exchange (AdX) stellt Google einen intelligenten Marktplatz zur Verfügung, der Publisher bzw. Websitebetreiber mit Advertisern bzw. intelligenten Werbenetzwerken (DSPs: Demand-Side-Plattformen) verbindet. Wer als Publisher Zugang zur Google Ad Exchange erhalten möchte, muss zwingend einige Voraussetzungen erfüllen. Dafür bietet die Premium-Erweiterung zu Google AdSense umfangreiche Funktionen, die korrekt aufgesetzt und konfiguriert zu signifikanten Umsatzsteigerungen in der Reichweitenvermarktung führen.

Die unterschiedlichen Bezeichnungen der Ad Exchange führen zu dem Verdacht, dass es sich um unterschiedliche Systeme bzw. Marktplätze handeln könnte. Diese Annahme ist allerdings falsch. Die Bezeichnungen Google Ad Exchange und DoubleClick Ad Exchange können synonym verwendet werden. Die offiziell korrekte Bezeichnung ist DoubleClick Ad Exchange – im Sprachgebrauch durchgesetzt hat sich allerdings die Bezeichnung Google Ad Exchange.

Zum Hintergrund: Im Jahr 2007 übernahm Google Inc. die damals eigenständige DoubleClick. Seitdem laufen die DoubleClick-Produkte als eigene Marke im Google Universum.

DoubleClick für Publisher

Neben der DoubleClick Ad Exchange ist bei Webseitenbetreibern, die Ihr Inventar bestmöglich monetarisieren möchten, vor allem der DoubleClick for Publisher (DFP) sehr bekannt und beliebt. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand:

  • Jeder AdSense Publisher kann einen DFP bei Google administrieren
  • Der Betrieb des DFP ist für Publisher völlig kostenlos
  • Der DFP ist sowohl mit dem eigenen AdSense als auch mit einem Ad Exchange (AdX) Konto direkt verknüpfbar

Die Grenzen des Google AdSense-Werbenetzes

Wer Google AdSense nutzt, implementiert einen Javascript-Tag auf seiner Seite. Die notwendigen Codes können im Nutzeraccount von AdSense generiert werden. Der Tag ermöglicht es, die verschiedenen Eigenschaften von AdSense-Werbeanzeigen zu steuern. Die Webseite wird nach dem Einfügen des Codes automatisch mit thematisch erwünschten Anzeigen beliefert.

Der Code muss auf der Webseite eingebaut werden: Wenn diese aufgerufen wird, fragt der Code auf einem Google AdServer nach geeigneten Anzeigen und übermittelt ein entsprechendes Ad an den Browser des Nutzers. Der Publisher kann dabei mit einer individuellen Blacklist unerwünschte Werbeanzeigen auf der eigenen Seite blockieren. Eine Blockierung erfolgt auf URL-Ebene und gilt für die gesamte Seite. Zusätzlich können auch ganze Werbekategorien blockiert werden. Hiervon ist jedoch abzuraten, da Werbe-Umsatzverluste zu erwarten sind.

In AdSense ist es nicht möglich, AdUnits gewisse Preisuntergrenzen auf TKP-Ebene mitzugeben, welche die Werbeanzeige mindestens für eine Anzeigenauslieferung erreichen soll. Diese Einschränkungen können mit der Google Ad Exchange gelöst werden, sodass Sie eine leistungsstarke Erweiterung zum Google AdSense-Netzwerk darstellt. Google Ad Exchange ist ein Online-Marktplatz, der Käufer und Anbieter von Werbe-Inventar zusammenführt.

Die Konfigurationsmöglichkeiten sind wesentlich umfangreicher als bei Google AdSense. Auf dem Premium-Marktplatz können beispielsweise Realtime-Analysen durchgeführt und Werbeanzeigen mit TKP-optimierten Zusatz-Features ausgespielt werden. Mit Google Ad Exchange kannst Du einen höheren und effizienteren Werbeertrag für deine Werbeimpressionen erzielen.

Das AdX-Konto ist äußerst übersichtlich und simpel strukturiert und basiert im Wesentlichen auf sieben Teilbereichen:

Startseite

Auf der Startseite erhält der Nutzer einen Gesamtüberblick über seine Performance. Der geschätzte Umsatz in Euro wird für Tage, Wochen und Monate angezeigt.

Inventar

Der Tab „Inventar“ eröffnet dem Nutzer die Möglichkeit „Channels“, „URLs“ und „adTags“ anzulegen.

Regeln

Der Tab „Regeln“ ermöglicht das Anlegen von multiplen Ausrichtungskriterien, Werbeblockierregeln und Mindest-TKPs. Ein deutlicher Vorteil im Vergleich zum herkömmlichen Google AdSense-Account.

Deals

Der Tab „Deals“ ermöglicht das SetUp von „Preferred Deals“ und/oder „Private Auctions“ – nach Absprache mit dem betreffenden Advertiser. Hier könnt ihr eure Reichweite segmentieren und zu festen CPMs mit exklusiven Erstzugriffsrechten anbieten und verkaufen.

Abfragetool

Mit dem Abfragetool kann der Nutzer seine Performance messen. Die Messung erfolgt nach Metriken, die individuell konfigurierbar sind.

Creative-Überprüfung

Die „Creative-Überprüfung“ befindet sich im AdReview-Center. Hier können Anzeigen überprüft, verifiziert und gesperrt werden.

Verwaltung

Die Administration verwaltet globale Kontoeinstellungen. Hier kann der DoubleClick for Publishers (DFP) AdServer mit der Google AdExchange verknüpft werden.

Die Vorteile von Google Ad Exchange liegen auf der Hand. Das System ist benutzerfreundlich gestaltet und überzeugt durch eine einfache Handhabung. Die nützlichen Tools und Einstellungen ermöglichen Websitebetreibern eine effiziente Steigerung ihres Umsatzes. Mit der Google Ad Exchange könnt ihr neben dem Display & Mobile Inventar auch Apps und Video-Content TKP-optimiert monetarisieren.

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Wie funktioniert die Google Ad Exchange Anmeldung?

Bei Google AdSense hat jeder Publisher, vorausgesetzt er erfüllt die AdSense Aufnahmekriterien, freien Zugang zum Google AdSense Account. Anders verhält es sich beim Google Ad Exchange-Programm. Wer das Netzwerk nutzen möchte, muss anspruchsvollere Voraussetzungen erfüllen. Interessenten müssen eine signifikant hohe Reichweite aufweisen und die DoubleClick Policy-Richtlinien des AdX-Verkäuferprogramms einhalten.

Interessenten haben die Möglichkeit, über zertifizierte Agenturen Zugang zum System zu erhalten. Diese werden von Google als „Google Certified Publishing Partner“ eingesetzt. Die erforderliche Lizenz erhalten ausschließlich Google Partneragenturen, die in den Bereichen Google AdSense, DoubleClick Ad Exchange und DFP die seitens Google erforderlichen Kenntnisse und Ressourcen nachweisen konnten.

Die zertifizierten Agenturen werden dem Ad Exchange NPM (Network Partner Management) zugeordnet. Die Agenturen gewährleisten eine korrekte Aussteuerung der Anzeigen – sie sorgen dafür, dass für den Advertiser die effizientesten Werbeplätze gefunden werden und der Publisher eine starke Monetarisierung seiner eigenen Reichweite erfährt. Dadurch gewährleistet Google Advertisern und Publishern ein gesundes Ökosystem (System-Hygiene im Ad Management).

Welche Fehler können bei einer Anmeldung auftreten?

Inhaber eines Google AdSense-Kontos, welches nicht für die Google AdExchange freigeschaltet ist, erhalten die folgende Fehlermeldung: „für diesen log-in () ist kein doubleclick ad Exchange-Konto vorhanden.

Diese Fehlermeldung tritt auf, wenn sich der Publisher mit seinem AdSense-Konto bei Google einloggt, das Adx-System für den entsprechenden Account aber gar nicht freigeschaltet ist.

Tipp: Um zu kontrollieren, ob ihr Konto für die Google AdExchange freigeschaltet ist, rufen Sie einfach im eingeloggten AdSense Konto die URL google.de/adx in einem neuen Tab auf. Möchtet ihr Zugang zur Google AdExchange erhalten, dann könnt ihr über diesen Link eine Anfrage an uns senden. Wir melden uns in jedem Fall bei euch zurück und besprechen Möglichkeiten der Erlösoptimierung eurer Reichweitenvermarktung.

Wie wird Adx sinnvoll eingesetzt?

Mit Google Ad Exchange können Publisher immense Umsatzsteigerungen verzeichnen. Am besten funktioniert das System der „dynamischen Allokation“: Hierbei werden automatisch diejenigen Werbeanzeigen mit den größten Umsätzen ausgespielt. Der Begriff „dynamische Allokation“ wurde von Google geprägt und bedeutet, dass der DFP-Adserver in Echtzeit entscheidet, welche Anzeige bei der Ausspielung den höchsten Umsatz erzielen wird. Publishern wird zur Maximierung ihrer Erträge empfohlen, die Performance von Google Ad Exchange in Konkurrenz zum eigenen Premium-Vermarkter oder zur eigenen Direktvermarktung zu schalten.

Ein grundlegender Vorteil von Google Ad Exchange liegt darin, dass Publisher ihr Inventar dem programmatischen Einkauf im weltweit größten Advertiser-Netzwerk zugänglich machen können.

7 Tipps für eine bestmögliche AdX-Vermarktung

Du hast bereits Zugang zur AdX und brauchst Tipps wie Due Deine AdX-Performance nachhaltig steigern kannst? Wir haben 7 wichtige Tipps für Dich zusammengefasst:

Tipp 1: Sind Deine Anzeigen sichtbar?

Hinsichtlich der Anzeigenoptimierung ist es zunächst einmal wichtig sicherzustellen, dass die integrierten Anzeigen auch vom User gesehen werden. Der hierfür relevante Messwert nennt sich Active View. Active View ist ein Messwert, der Dir hilft zu analysieren, ob eine bestimmte Platzierung vom User auch gesehen wurde. Für das IAB (Interactive Advertising Bureau) gilt eine Anzeige dann als gesehen, wenn 50% der Pixel einer Anzeige im Browserfenster eine Sekunde lang sichtbar war. Demnach gibt der Prozentsatz an, wieviele der Nutzer die Anzeige zur Gesamtzahl der ausgelieferten Impressionen tatsächlich gesehen haben. Liegt dieser Wert unter 60% solltest Du die Anzeigenplatzierung kritisch hinterfragen.

Tipp 2: Verwende größtmöglich breite und hohe Anzeigen

Klingt logisch und ist auch so: Je breiter und höher die ausgelieferten Anzeigen sind, desto höher ist die Klick-Wahrscheinlichkeit auf dem Banner. Advertiser sind darüber hinaus bereit für flächenmäßig größere Banner mehr Geld zu investieren. Folgende “Rising Stars” haben sich in der AdX – Vermarktung etabliert:

  • Billboard (size: 970x250px & 800x250px)
  • Netboard (size: 580x400px)
  • HalfpageAd (size: 300x600px)
  • PortraitAd (size: 300x1050px)

Tipp 3: Halte Dich an die Google Policy

Achte auf die Einhaltung folgender wichtiger Regeln. Nur dann bleibt Deine Website für die Werbetreibenden attraktiv, da policy-konform:

  • Halte Dich während der Integration strikt an die Richtlinien
  • Informiere Dich über Updates und aktualisiere die Einstellungen umgehend
  • Achte auf etwaige Benachrichtigungen von Google in Deinem AdSense bzw. AdX-Account und löse diese Probleme umgehend

Tipp 4: Geh behutsam mit der Mindset-TKP Konfiguration um

Eines der wichtigsten Feature in AdX ggü. AdSense ist die Möglichkeit, in der AdX Mindest-TKPs für das eigene Anzeigeninventar festzulegen. Gehe bei dieser Einstellungsmöglichkeit aber datengestützt vor. Ein zu hoher Mindest-TKP geht zu Lasten der Füllrate und kann einen Einnahmenverlust nach sich ziehen. Experimentiere mit verschiedenen Mindest-TKPs solange bis das perfekte Verhältnis von Qualität der Werbung, Mindest-TKP und Füllrate zu einem größtmöglichen Umsatz für Dich führt.

Tipp 5: Flexibilisierung Deiner Anzeigen

Wenn Du Dein Anzeigeninventar flexibel anbieten kannst, dann solltest Du diese Option wahrnehmen, da sich hierüber die Performance einer aktuellen Anzeigenplatzierung im Hinblick auf den CPM-Wert stark verbessern lässt. Was bedeutet dies konkret?

Bei einem zwischengeschalteten DoubleClick (DFP) for Publisher AdServer solltest Du bei der adTag- und Anzeigenblock-Erstellung die Ausspielung von so vielen Größen wie möglich auf Deinem Inventar sicherstellen.

Außerdem hast Du die Möglichkeit innerhalb der AdX-Regeln eine interne Auktion um die Ausspielung auf Tag-Ebene anzukurbeln, indem Du prozentual Mindestbreite und -höhe konfigurierst und darüberhinaus kleinere Creatives auf einer Anzeige zulässt. Wähle hierbei geeignete Prozentwerte für die Mindestgrößen aus, da nicht genutzter Raum mit Weißfläche aufgefüllt wird.

Tipp 6: Biete Deinen Website-Nutzern einen Mehrwert

Im Rahmen der Monetarisierungsstrategien von Reichweite wird bei Publishern häufig die Qualität und Quantität des Contents vernachlässigt. Wenn Du gut bezahlende Werbetreibende für Dich und Deinen Traffic gewinnen möchtest, vergiss keinesfalls die Wichtigkeit der Themen “Nutzererfahrung” und “Mehrwert”. Analysiere wichtige Metriken wie Absprungrate und Verweildauer auf den Webseiten. Hinterfrage Dich: Stiftet mein Content wirklich Mehrwert?
Für viele Werbetreibenden ist darüberhinaus Inventarvolumen eminent wichtig. Sorge durch detaillierte SEO- und Verlinkungsstrategien für eine gute Auffindbarkeit im Web. Diese führen zu einem quantitativen und qualitativen Anstieg Deines Webseiten-Traffics.

Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden in diesem Zuge unser Tool „symplr engage“ an, mit Du relevante SEO KPIs Deiner Website nachhaltig steigern kannst.

Tipp 7: Nutzung neuartiger Technologien

In der DoubleClick AdX kannst Du entscheiden, ob Du neue oder optionale Technologien nutzen willst. Wichtig: Diese Option ist standardmäßig deaktiviert.
Prüfe in regelmäßigen Abständen ob neue Funktionen verfügbar sind und pass Deine AdX-Einstellungen entsprechend manuell an. Lässt Du die neuesten Anzeigentechnologien nicht zu, lässt Du zusätzliches Umsatzpotential brach liegen.

Fazit: Google AdExchange

Google DoubleClick Ad Exchange ist ein Premium-Marktplatz, der die Möglichkeit der Reichweiten-Monetarisierung für Publisher mannigfaltig erweitert. AdExchange bietet detaillierte Konfigurations- und Kontrollmöglichkeiten, mit denen eine Reichweite ganzheitlich und effizienter monetarisiert werden kann ohne zusätzliche Ads auf der Seite zu implementieren. Die Kombination von AdX Codes mit Direkt- & Premium-Vermarktung über einen zwischengeschalteten DFP AdServer erreicht heutzutage fast immer eine höhere monetäre Performance als die Exklusiv-Monetarisierung über einen Premium-Vermarkter.

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